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Back home...

Nach 2 Stunden Verspätung in Melbourne (wegen schlechtem Wetter an der Gold Coast!!) bin ich erst sehr spät wieder „zu hause“ angekommen. Dann hieß es erstmal Kofferpacken und möglichst nicht über 30 kg kommen (Unmöglich!). Nach einer kurzen Nacht bin ich bereits um 8:00 Uhr zum Airport gefahren. Zum Glück war ich nicht alleine, sondern Sandra, meine Tennismitspielerin, hatte den gleichen Flug gebucht . Am Flughafen angekommen hatte ich erstmal ein wenig Stress, denn ich hatte 2 kg zu viel im Koffer, die ich umpacken sollte. Nachdem ich mich von dem Einen oder Anderen trennen musste hab ich es irgendwann geschafft und saß zum ersten Mal in meinem Leben in einer B777. Die war riiiiesig. Pünktlich um 12:25 Uhr ging es los Richtung Singapore, wo wir 2 Stunden Aufenthalt hatten, nach 7 weiteren Stunden sind wir in Abu Dhabi angekommen, wo ich 3 Stunden warten musste und nach weiteren 6,5 Stunden sind wir überpünktlich aber gut in Frankfurt gelandet. Der Flug war diesmal echt lang und ich war froh, als die Reise nach 27 Stunden endlich vorbei war! Auch die letzte Sorge war unbegründet, denn auch mein Gepäck ist unversehrt angekommen . Und dann war der spannende Moment gekommen: Raus aus der Ankunftshalle und hoffen, dass mich jemand abholt... Und jaaaa, Martin stand gleich in der ersten Reihe und womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte, sogar meine Eltern sind mitten in der Nacht aufgebrochen, um mich in Empfang zu nehmen . Ich hatte wirklich eine super Zeit Down Under, aber jetzt bin ich auch sehr glücklich wieder da zu sein und freue mich auf Weihnachten im Erzgebirge!

In diesem Sinne: Ich wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest, ein fleißiges Christkind und einen guten Start ins Jahr 2009!

Eure Anja

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17.12.08 15:21


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Unser großer Abschieds-Roadtrip

Nachdem ich nun mein Semester an der Gold Coast abgeschlossen und meine beiden Klausuren geschrieben hatte, bin ich mit Magda und unserem kleinen Toyota Corolla am 20.11. Richtung Süden aufgebrochen. Das erste Etappenziel war Byron Bay. Da bin ich ja ganz am Anfang schon einmal gewesen und zum Abschluss wollte ich das wirklich schöne Fleckchen Erde noch mal bei Sonnenschein begutachten (was tatsächlich auch geklappt hat!) Am nächsten Morgen ging es nach Port Macquarie und dann nach Newcastle. Die Fahrt war eher weniger aufregend und die beiden Örtchen ebenso. Mit Städten kann Australien wirklich nicht glänzen. Zumindest nicht mit den kleinen… Mittlerweile haben wir das sommerliche Queensland verlassen und uns in deutlich kältere Gefilde begeben. Es hat fast ununterbrochen geregnet und es war sooo kalt! Am nächsten Tag wollten wir mal zur Belohnung für die viele Lernerei und die lange Fahrt einen Strandtag in Sydney-Collaroy einlegen, was auf Grund der eben beschriebenen Wetterverhältnisse leider nicht möglich war .

Auf unserem Trip in die Blue Mountains westlich von Sydney hat es das Wetter mal wieder gut mit uns gemeint… Deswegen haben wir uns direkt erstmal alles angeschaut, was wir unbedingt sehen wollten. Die „Three Sisters“, ein paar Wasserfälle und so weiter. Einfach toll! Zurück in Sydney haben wir zuerst den Olympia-Park besucht, wo ja 2000 die Sommerspiele stattgefunden haben, und haben uns dann mit unserem kleinen Corolla in die Innenstadt getraut, um unser Hostel zu suchen. Das war auch alles gar kein Problem. Haben uns noch nicht mal verfahren. Lustig war nur einen (bezahlbaren) Parkplatz zu finden. Eigentlich unmöglich! Wir sind dann erstmal zu Fuß durch halb Sydney gegangen, um die Parkhauspreise zu vergleichen (umgerechnet ca. 7 Euro pro Stunde… und wir waren 3 Tage da!!) Naja, irgendwann haben wir uns entschieden das lieber zu bezahlen und nicht abgeschleppt zu werden.

Am nächsten Morgen waren mal wieder viele graue Wolken am Himmel, was uns aber nicht davon abhalten konnte die tolle Stadt zu erkunden. Sind gleich erstmal zu Opera House, Harbour Bridge und Co. gestiefelt und das war wirklich beeindruckend! Abends haben wir uns auch noch mal alles bei Nacht angeschaut. Das ist ein Traum gewesen! Am dritten und letzten Tag in Sydney war mal endlich wieder blauer Himmel und Sonnenschein, was wir für eine Hafenrundfahrt genutzt haben. Nachmittags waren wir noch im Maritime Museum, wo ein Duplikat von James Cook’s „Endeavour“ ausgestellt war, und abends im Aquarium mit Haifischbecken .

Am nächsten Tag haben wir erstmal einen Zwischenstop am Bondi Beach gemacht und der war, nicht nur weil es geregnet hat, wirklich wenig spektakulär. Naja… Den Rest des Tages haben wir auf dem Highway verbracht und in Batemans Bay übernachtet. Von da aus sind wir am mittlerweile schon 10. Tag in die Hauptstadt Canberra gefahren. Uns wurde oft berichtet, dass es nicht wert ist dahin zu fahren, aber wir fanden es da wirklich sehr schön und vor allem interessant. Haben den High Court gesehen, die National Library, das alte und neue Parlament (wo wir auch drin waren) und besonders beeindruckend war das Australian War Memorial.

Die nächste Etappe führte uns nach Thredbo in den Snowy Mountains. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen Mount Kosciuszko (2.228 m) zu bezwingen, aber die Wolken hingen so tief und es war einfach zu kalt. Alternativ sind wir stattdessen ein wenig Sommerrodelbahn gefahren. Am nächsten Tag sah das Wetter besser aus, mal abgesehen vom Sturm, der Spitzen bis zu 79 km/h hatte, sodass wir mit dem Sessellift fahren und zumindest bis zum Aussichtspunkt auf 2.000 m wandern konnte. Das war lustig. Uns hat’s fast weggefegt da. Und das Beste, es lag noch ein bisschen Schnee. Ja, ihr habt richtig gehört: Schnee in Australien .

Nach einer Übernachtung in Lakes Entrance sind wir am 3.12. auf Phillip Island, südöstlich von Melbourne, angekommen. Die Insel ist ganz süß, das Beste aber ist die abendliche Pinguinparade am Strand. Da kommen die kleinsten Pinguine der Welt bei Einbruch der Dunkelheit aus dem Wasser und watscheln dann in Grüppchen über den Strand zurück in die Dünen zu ihren Jungen. Das war soooo niedlich! Vorallem waren das nicht 5 oder 100, nein fast 2.000 Stück!

Die nächste Etappe führte uns an Melbourne vorbei auf die berühmte Great Ocean Road, die wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen durften! Im Otway Nationalpark haben wir eine kleine Wanderung durch den Regenwald gemacht, dann haben wir uns an der atemberaubenden Küste die 12 Apostel, Loch Ard Gorge, London Bridge und viele weitere Naturkunstwerke angeschaut. Angekommen in Warrnambool haben wir uns eine Lasershow im freien (*Huuuuaaaahhh*) angeschaut, wo der Untergang der Loch Ard nachgespielt wurde. Das war wirklich toll gemacht.

Die vorletzte Tour führt uns ca. 200 km nördlich in die Grampians, wo wir auch die eine oder andere Wanderung zu schönen Wasserfällen und Lookouts gemacht haben. Das Beste aber war unser Ausritt. Endlich habe ich mir nach soooo langer Zeit einen Wunsch erfüllt und war wieder einmal reiten. Haben in den Grampians einen 10 km langen Ausritt gemacht, was solchen Spaß gemacht hat. Magda und ich durften vorreiten, da wir ja quasi Profis sind . Das hat richtig gut geklappt und der Reitlehrer war sehr beeindruckt .

Zum Abschied unserer Tour ging’s nach Melbourne. Zuerst sind wir bei „Australia“ im Kino gewesen (solltet ihr euch wirklich anschauen, wenn der zu uns kommt!) und am nächsten Tag haben wir ein wenig Sightseeing gemacht. Waren im Botanischen Garten, am Federation Square und beim Parlament von Victoria. Dann sind wir auf den Rialto Tower gefahren und haben einen sagenhaften Blick über die Stadt genossen. Abends zum Sonnenuntergang dann gleich noch mal. Wenn schon, denn schon. Am letzten Tag haben wir noch eine kleine Flussrundfahrt gemacht und die größte Kirche Australiens besucht. Melbourne ist wirklich eine schöne Stadt, mit tollen alten und ganz modernen Gebäuden, aber trotzdem relativ wenigen Wolkenkratzern.

Nach 4.000 km Autofahrt und Regen hieß es am 12.12. Abschiednehmen, denn schließlich musste ich ja zurück an die Gold Coast, da mein Rückflug nach Deutschland ab Brisbane gebucht war…

Roadtrip Australien
17.12.08 15:18


Goodbye Surfers!

Langsam aber sicher neigt sich unser Study abroad Semester dem Ende und das musste nochmal richtig gefeiert werden ! Gestern Abend waren wir alle bei einem Kommilitonen eingeladen, der im Q1 Tower wohnt. Haben ein riiiesen BBQ mit ca. 40 Leuten in der Poolarea gemacht und sind anschließend noch durch Surfers gezogen und im Irish Pub "Waxy`s" hängen geblieben. Endlich mal ne Location, wo man sich länger als eine halbe Stunde aufhalten kann ohne, dass man aggressiv wird. Die Musik hier in den ganzen Clubs ist nämlich sowas von schlecht (zumindest für meinen Geschmack). Nur Techno und House- das geht gar nicht . Dazu kommt noch der mehr als geschmacklose Kleidungsstil der Mädels (und teils auch Jungs!) Aber gestern war`s mal richtig schön. Wieso finde ich das ausgerechnet am letzten Samstag raus??? Naja, besser als gar nicht. Viel brauche ich eigentlich nicht zu erzählen, seht selbst... Schade, dass es schon vorbei ist. Waren doch ein witziger Haufen.  

Goodbye Surfers

16.11.08 10:19


Australia Zoo und Fraser Island

Nach einer feuchtfröhlichen Halloween-Party habe ich den Samstag bei Magda in Surfers verbracht. Nachdem vor ein paar Wochen in ihrem Haus eingebrochen wurde und alle Laptops und Geld geklaut wurden, habe ich versucht Wachhund zu spielen, aber wir hatten beide ziemlich Angst, sodass wir nachts ab und an mit dem Golfschläger Patrouille gelaufen sind . Naja, zum Glück ist keiner gekommen und wir konnten uns frühmorgens todmüde auf dem Weg zum Bus machen . Wir wollten nämlich eigentlich zum Australia Zoo. Bereits am Bahnhof die erste Überraschung: Schienenersatzverkehr und das erst in einer halben Stunde. Kurz nachgedacht und festgestellt, dass wir den Zug in Brisbane zum Zoo nicht mehr bekommen und dass es sich später auch nicht mehr lohnt hinzufahren. In Brisbane angekommen haben wir beschlossen den Zoobesuch zu verschieben und stattdessen nach Noosa zu fahren, wo wir unser Hostel ohnehin schon gebucht haben, und einen Strandtag zu machen. Lange Rede, kurzer Sinn. Die gut 200 km lange Fahrt hat uns mit Bus und Bahn ganze 8 Stunden gekostet und dann war der Tag auch schon um .

Am Abend ging die Pechsträhne weiter. Ein Blick auf das Wetter auf Fraser Island löste nämlich erstmal etwas Schlechtwetterstimmung im wahrsten Sinne des Wortes aus. Drei Tage Regen und Gewitter . Wir konnten es aber ohnehin nicht ändern und zum stornieren war es zu spät. Also beschlossen wir nach einer kleinen Depri-Phase unseren Plan so durchzuziehen…

Am Montagmorgen sind wir zum Australia Zoo gefahren, der bekannt ist durch den Crocodile Hunter Steve Irwin. Der Zoo war echt riesig, deswegen haben wir da unsere 6 Stunden Aufenthalt gut nutzen können. Zum Zoo brauche ich eigentlich nicht viel sagen, denn die Fotos zeigen euch eigentlich alles. Auch, dass ich einen süßen kleinen Koala auf dem Arm hatte. Der war sooo süß und riecht wirklich recht stark nach Eukalyptus .

Australia Zoo

Am Dienstagmorgen sind wir bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein (ihr erinnert euch sicherlich an den Wetterbericht- auf den kann man hier so was von pfeifen!) nach Fraser Island gefahren. Nachdem wir zuerst an der falschen Stelle in Noosa gewartet haben und beinahe noch den Bus verpasst hätten (das hätte gerade noch gefehlt) sind wir nach Rainbow Beach gefahren und hatten da unsere Mittagspause. Dann ging`s mit der Fähre nur ein paar Minuten rüber auf die Insel und über eine ziemlich huckelige Straße zum Camp. Nachdem wir uns dann alle ein Zelt geschnappt haben und es uns wohnlich gemacht haben, sind wir weiter zum Lake McKenzie gefahren. Der war echt der Wahnsinn. So ein schöner weißer Strand und unglaublich klares Wasser- wie im Paradies. Nach dem erfrischenden Bad ging es weiter zur sogenannten Central Station, wo wir eine kleine Wanderung durch den Regenwald gemacht haben, bevor es nun doch angefangen hat zu regnen. Unterwegs haben wir (bzw. doch eher nur unser Guide) erstmal einem Jeep das Leben gerettet. Die Jungs sind rückwärts ans Wasser gefahren, weil sie ihren Jetski absetzen wollten, aber das Auto ist langsam aber sicher eingesunken und wäre so ca. 20 Sekunden später mitgespült worden… Zum Abendessen gab es ein richtig leckeres BBQ (was auch sonst- wir sind doch in Australien) und Marshmallows am Lagerfeuer.

Am Mittwoch sind wir über den Highway (=Strand) in den Norden gefahren und haben unterwegs das Maheno Shipwreck am 75 Mile Beach besichtigt. Im Übrigen ist der Strand auch gleichzeitig die Start- und Landebahn für kleine Cessnas- sehr lustig! Danach waren wir in den Champagne Pools schwimmen und sind auf den Indian Head hochgeklettert. Da hatten wir nicht nur eine tolle Aussicht über die Insel, sondern konnten auch Schildkröten und Delphine beobachten. Auf dem Rückweg waren wir im Eli Creek planschen- ein Bach, der in der Mitte der Insel entspringt und so leckeres Trinkwasser führt…

Nach einer sehr regenreichen Nacht, die wir allerdings in einem größeren Zelt verbringen konnten, ging es bei Sonnenschein zum Lake Wabby. Um dahin zu gelangen mussten wir 1,8 km durch den Wald und über riesen Sanddünen stiefeln, aber der Sprung in den See im Anschluss hat alles wett gemacht. Auf der Rückfahrt nach Brisbane haben wir noch einmal Mittagspause in Rainbow Beach gemacht und sind nach einer recht langen Fahrt mit Jeep, Bahn und Bus auch endlich wieder zu hause angekommen. Jetzt habe ich erstmal reichlich Schlaf nachzuholen !

Noosa und Fraser Island
7.11.08 07:36


Endspurt

Jetzt ist mein schöner Outback-Trip schon wieder drei Wochen her und ich wollte einfach mal wieder einen kurzen Zwischenstand durchgeben...

Eigentlich habe ich nicht viel Neues erlebt. Die letzten Wochen waren von ziemlich nervigen Hausarbeiten geprägt, lesen, lesen, lesen, ab und an mal in die Vorlesungen gehen, versuchen (!) mich im Tennis zu verbessern... usw. Letztes Wochenende habe ich es mir mal wieder seit langer Zeit am Strand gemütlich gemacht und das tolle Wetter genossen. Warum können wir nicht einfach auch sowas zu hause haben? Nachmittags haben wir uns entschlossen das höchste Gebäude an der Gold Coast - den Q1 Tower - zu erklimmen. Na gut, es gab einen Fahrstuhl, der uns in den 77. Stock gebracht hat. Aber das war wirklich toll, wie ihr an den Fotos sehen könnt!

Q1 Tower

Dieses Wochenende habe ich genutzt, um ein paar Einkäufe in den Souvenirgeschäften zu machen. Sooo viel Zeit habe ich nicht mehr und da muss man ja so langsam schonmal wieder an die Lieben zu hause denken, ne? Heute habe ich noch einen kleinen Ausflug nach Coolangatta gemacht. Das ist ein Stückchen südlich von hier, direkt an der Grenze zu New South Wales. Haben die einen meeeegagroßen Strand. Wahnsinn!!

Coolangatta

Nächsten Sonntag, wenn wir hoffentlich das letzte Assignment abgegeben haben, fahren wir zum Australia Zoo (Steve Irwin...) und an die Sunshine Coast und dann geht`s für drei Tage Campen nach Fraser Island, bevor ich mich der Klausurvorbereitung widmen muss.

Im Übrigen habe ich auch bei meinem "Whitsunday"-Fotoalbum (Tauchen) und "Mein Haus" Fotos hinzugefügt, falls ihr mal schauen wollt...

26.10.08 11:48


Im roten Herzen Australiens

So, die Hälfte der Zeit in Down Under ist nun definitiv um, sodass wir zur Belohnung eine Woche „Frühlingsferien“ hatten. Diese habe ich ein wenig verlängert und habe mich in das Abenteuer Outback gestürzt. Ich bin diesmal alleine aufgebrochen und habe am 24.09. meine Reise nach Darwin angetreten…

Part 1: Kakadu Nationalpark

Nachdem ich am 25.09. ganz früh morgens nach vier (!) Stunden Flug erst in Darwin angekommen bin und nur ziemlich wenig Schlaf hatte (es war sooo warm!), ging es um 6:30 Uhr los zur ersten Tour in den Kakadu Nationalpark. Die erste Station waren die Mary River Wetlands, wo wir eine „Krokodil-Cruise“ gemacht haben. Ich hatte anfangs zugegebenermaßen schon ein komisches Gefühl im Magen, aber dann war`s doch recht harmlos. Die Krokos liegen in der Sonne, um sich auf Betriebstemperatur zu bringen, aber wenn man nicht gerade die Hand ins Wasser hält und schön im Boot bleibt, ist das vollkommen ungefährlich. Danach ging es zum Ubirr an der Grenze zum Arnhem Land, wo es uralte Felsmalereien der Aborigines gibt und wo man eine Wahnsinnsaussicht über den ganzen Nationalpark hat. Abends im Camp hab ich das erste Mal Känguruh in Form eines leckeren Wraps gegessen (am offenen Feuer gekocht). Schmeckt eigentlich ein bisschen wie Rind, nur zarter. Nach einem lustigen Abend am Lagerfeuer haben wir unter freiem Himmel in Swags geschlafen. Das ist sozusagen nur eine Matratze, mit oder ohne Moskitonetz, wo man den tollen Sternenhimmel beobachten kann. Ich habe noch nie so viele Sterne auf einmal gesehen. Wahnsinn! Am nächsten Tag ging`s zu den Jim Jim Falls. Diese sind allerdings nur mit einem Allradauto und viel Erfahrung zu erreichen. Das hat vielleicht einen Spaß gemacht! Danach sind wir weiter zu den „Wasserfällen“ gewandert, die in der Trockenzeit allerdings kein Wasser führen. Dafür ist das Becken unten weitestgehend krokodilfrei, sodass man auch baden gehen kann. Was für eine Kulisse! Nach einem Besuch bei den Twin Falls (wo man besser nicht schwimmen geht) ging`s zum zweiten Camp. Diesmal ein echtes Bushcamp ohne fließend Wasser und Strom! Am letzten Tag sind wir zum Barramundi Gorge gewandert. Diesmal waren wir nicht unten im Becken schwimmen, sondern oben direkt am Wasserfall. Nach der Rückkehr in Darwin haben wir uns noch den wunderschönen tropischen Sonnenuntergang angeschaut, bevor wir uns alle auf ein Abschiedsbierchen im hosteleigenen Pub getroffen haben. Wir waren echt ne tolle Truppe. Alle zwischen 20 und 30, hauptsächlich Europäer und vier alleinreisende Mädels. Spaß hat`s gemacht!

Kakadu Nationalpark

Part 2: Darwin to Alice Springs

Nach einem frühen Aufbruch in Darwin sind wir irgendwann am Nachmittag in Katherine angekommen, wo auch unser erstes Camp war. Den Tag haben wir uns mit Paddeln auf dem Katherine Gorge vertrieben. Abends haben uns die „Nachbarn“ (eine andere Tourgruppe) zu ihrem Lagerfeuer eingeladen, wo der Guide Didgeridoo gespielt hat. DAS ist Australien! Am nächsten Morgen hieß es wieder um 5:15 Uhr aufstehen, schließlich mussten wir 1.500 km hinter uns bringen. Der erste Zwischenstopp war in Mataranka, wo es eine Thermalquelle mitten im Wald gab. Das Blöde dabei war, dass da hunderte von roten Fledermäusen leben, die oben in den Palmen hängen, ihr Geschäft machen und stinken. Naja, dafür sind sie wohl nützlich (für was auch immer). Mittagspause hatten wir dann in Daly Waters, wo es den ältesten Pub den Northern Territorys gibt. Der war ziemlich witzig, denn die Besucher lassen in der Regel immer irgendwas als Erinnerung zurück, sei es Unterwäsche, Abzeichen, Personalausweis (!), Führerschein, Autokennzeichen oder was auch immer! Das war mal wirklich eine interessante Sammlung! Am Abend sind wir in der Nähe von Tennant Creek angekommen, wo wir übernachtet haben. Vor der Abfahrt am nächsten Morgen sind wir zu einem Musikcenter der Aborigines gefahren. Wir waren die erste Gruppe, die das ausprobieren konnte. Aber nicht, dass ihr denkt, da wird Didgeridoo gespielt und auf Boomerangs geschlagen. Nein, der Aborigine von heute spielt E-Gitarre, Drums und Keyboard. Echt lustig! Danach haben wir ein wahres Wunderwerk der Natur bestaunt – die Devils Marbles. Mitten im Nichts liegen plötzlich ganz viele runde Felsen da. Die Aborigines glauben im Übrigen, dass das die Eier der Regenbogenschlange sind. Nach dem wir Cape Capricorn passiert haben (das ist der Breitengrad, wo die Tropen auf die Wüste treffen) sind wir endlich in Alice Springs angekommen. Am nächsten Tag hatte ich frei, sodass ich ein wenig die Stadt erkunden konnte. Bei an die 40 Grad war aber nicht sooo viel drin. Bin ein wenig durch die Mall gebummelt, war auf dem Anzac Hill, wo man die Stadt von oben sehen kann und bei den Royal Flying Doctors, bevor ich einen erlösenden Sprung in den Pool gewagt habe.

Von Darwin nach Alice Springs

Part 3: Red Center Safari

Nach dem Besuch einer Kamelfarm sind wir Richtung Uluru (offizieller Name für Ayers Rock) und Kata Tjuta (Olgas) aufgebrochen. Auch diesmal waren wir echt ne witzige Gruppe, wobei Iren dominierend waren. Das war echt ne Herausforderung, die zu verstehen. Mann, Mann, Mann! Und unser Tourguide Natalie (kurz Nats) war einmalig und super lustig! Das werde ich so schnell nicht vergessen. Auf jeden Fall waren wir bei den Kata Tjuta etwas wandern, bevor es zum Sonnenuntergang zurück zum Uluru ging. Wahnsinn, was da für Touristenströme eintreffen. Aber ist halt auch ein schönes Bild. Bei anderen Veranstaltern wurde sogar mit Schampus angestoßen, aber das war nicht unsere Preisklasse. Der neunte Tag begann bei uns schon verdammt früh (4:40 Uhr, um genau zu sein), denn wir wollten uns Uluru auch noch einmal bei Sonnenaufgang anschauen. Wo wird doch schon mal hier sind… Und danach wurden wir mit einer ganz besonderen Aktivität belohnt: 10 km Basewalk (um den Felsen herum), was etwa 2,5 Stunden gedauert hat. Es war schön, aber das mach ich NIIIIIIE wieder! Ich schwöre es! Es war einfach nur heiß und dabei ist noch nicht mal Sommer! Nach einem wohlverdienten Lunch, konnten wir den Rest des Tages im Bus schlafen, bevor wir in unserem nächsten Camp in der Nähe des Kings Canyon eingetroffen sind. Diesen haben wir dann am Samstag bezwungen. 6,6 km Wanderung inklusive Steilaufstieg. Aber bei den vielen Rentnergruppen durften wir uns nicht lumpen lassen... Nach einem Sprung in den Pool und Lunch ging es 5,5 Stunden auf dem Highway zurück nach Alice, wo wir uns abends noch auf ein Abschiedsdinner im „Saloon“ getroffen haben.

Red Center

Fazit: Es war eine anstrengende, aber wahnsinnig interessante und schöne Reise, auf der ich viele nette Leute kennen gelernt habe und Australien für mich entdecken konnte. Kurz um: Das wahre Australien ist das Outback und ich liebe es!

Hier ist noch ein nettes kleines Liedchen für alle Australien-Besucher, was uns Mum Norma vorgestellt hat: http://au.youtube.com/watch?v=eNEeq5qGh8I

 

5.10.08 15:11


"Down" in Down Under

Die letzten zwei Wochen waren leider weniger ereignisreich. Das lag zum Einen am Unistress. Wie schon erwähnt hatte ich letzte Woche zwei meiner Mid-Semester-Exams. Mittlerweile haben wir die Ergebnisse und die sind doch recht zufriedenstellend und überdurchschnittlich . Schade, dass die Punkte nicht sooo viel an der Gesamtnote ausmachen... Am Montag geht`s weiter mit meiner ersten Präsentation hier, aber das sollte nicht so schwer sein. Und Dienstag schreibe ich meine erste wirklich wichtige Klausur in International Human Resource Management. Ja, und dann ist schon Mittwoch und es geht zu den Krokos .

Letzten Sonntag bin ich mit meinen Mitbewohnerinnen und ihren Freundinnen morgens um neun Uhr in Broad Beach im Park am Strand beim BBQ gewesen. War echt witzig, aber mit Eiern, Speck und Tomaten zum Frühstück kann ich nicht allzu viel anfangen. Aber schön zu sehen, dass man auch schon morgens ein BBQ veranstalten kann . Danach ging`s weiter nach Currumbin (etwas südlicher). Da wurden so komische Skulpturen im Sand ausgestellt. Eigentlich dachten wir, die wären aus Sand, aber nee . Naja, seht selbst im Album. Zum Abschluss und zur Motivation zum Lernen sind wir später noch lecker Eisessen beim Italiener (!) gegangen. Yummie!

Die letzte Woche war dann eigentlich durch meine Magen-Darm-Grippe geprägt (das Smilie spar ich mir jetzt...). Und ja, ich hab mich getraut zum Onkel Doktor zu gehen und mich auf Englisch da irgendwie durchzuschlagen (war Lektion 99 auf meiner Mission). Mittlerweile geht`s aber endlich wieder bergauf und das Outback kann kommen! Morgen gibt`s Lektion 100: Friseurbesuch .

Currumbin
19.9.08 12:57


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