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Urlaub auf den Whitsunday Islands

Nach sechs Wochen in Australien und fünf Wochen Studium war es nun wirklich an der Zeit sich mal eine Auszeit zu nehmen. Deswegen ging es letzten Donnerstag gen Norden zum Great Barrier Reef. Da man Entfernungen in Down Under immer schwer schätzen kann: Die Strecke Brisbane – Proserpine (siehe Karte im Fotoalbum) hat eine Stunde mit dem Flieger gedauert. Auf jeden Fall wurden wir mit sommerlichem Wetter empfangen, was die Tage zuvor im Wetterbericht leider gar nicht so aussah. Aber wir haben es uns halt verdient .

Angekommen in Airlie Beach waren die dicken grauen Wolken dann doch noch da, sodass wir nichts Weltbewegendes mehr unternommen haben, außer abends ein paar Bierchen im hosteleigenen Pub bei Live-Musik getrunken .

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn es stand ein Trip zum Great Barrier Reef auf dem Programm. Mit der „Seaflight“ sind wir 2:45 Stunden unterwegs gewesen (95 km), bis wir die Anlegestelle im Knuckle Reef erreicht haben. In der Zwischenzeit hatten wir lustige Unterhaltungen mit der Crew (irgendwie hatte jeder Australier schonmal ne deutsche Freundin ...), haben lecker gegessen, Wale beobachtet und weitere Aktivitäten für den Aufenthalt im Riff geplant. Vom Pontoon (der Anlegestelle) aus sind wir als Erstes eine Runde mit einer Art Glasbodenboot gefahren, um erste Eindrücke vom Riff zu gewinnen (siehe Fotos). Danach, und jetzt haltet euch fest, war Klein-Anja zum allerersten Mal in ihrem langen Leben tauchen ! Nachdem mich der Tauchlehrer schon auf der Fahrt davon überzeugt hat, dass da nichts passieren kann und dass das das Tollste sein wird, was ich je erlebt hätte… Naja, kann man ja alles mal mitnehmen, vor allem weil er uns nen Studentenrabatt gegeben hat . Es war zwar schon ein etwas beklemmendes Gefühl mit dem Blei um die Hüften und noch einer 15 kg Sauerstoffflasche auf dem Rücken, aber es war wirklich toll! Wir sind 7,3 Meter tief gewesen und wirklich schöne große Fische (auch den „Hausfisch“ Wally) gesehen. Ich hoffe, dass ich euch die Bilder davon bald nachreichen kann, wenn alle entwickelt und ausgetauscht sind. Danach hatten wir noch etwas Zeit für die Wasserrutsche und zum Schnorcheln, bevor wir wieder die Heimfahrt antreten mussten. Allerdings an diesem Abend nicht zurück in den Hafen, sondern nach Daydream Island . Von da hat uns wiederum eine Fähre abgeholt und zu unserer Lodge auf Long Island gebracht. Lustigerweise war es zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich ebbig in der pazifischen Badewanne, sodass das Boot nicht bis zum Strand fahren konnte und wir durch`s knietiefe Wasser waten mussten... Zurück dann übrigens dasselbe mit dem Koffer dabei... So ein bisschen wie Robinson und Freitag haben wir uns dabei schon gefühlt, vor allem als uns kleine süße Wallabies vor unserem Zimmer begrüßt haben.

Der Samstag stand uns zur freien Verfügung auf Long Island, sodass wir Zeit für nen ausführlichen Bushwalk hatten. War zwar nicht soooo spannend, aber doch ganz nett und vor allem anstrengend bei der hohen Luftfeuchte. Ist schon interessant, was da so lebt. Beispielsweise ganz ekelhaft große Fledermäuse (hier: Flying Fox), die ganz komische, laute Geräusche machen. Dann natürlich die Wallabies und komische Truthähne, lustige Vögel und sogar Schildkröten haben wir im Meer beobachtet.

Am Sonntag hatten wir unsere zweite Bootstour. Diesmal auf der „Camira“, einer der schnellsten Segelkatamarane der Welt. Mit ihr sind wir einmal um Whitsunday Island gesegelt, waren vor Border Island schnorcheln und am ziemlich berühmten Whitehaven Beach schwimmen. Danach gab`s ein leckeres BBQ an Bord und den ganzen Tag essen und trinken (!) umsonst . Wir konnten uns überall auf dem Boot aufhalten, rumliegen, sitzen, relaxen und ich durfte sogar für ein paar Minuten das Boot steuern . Am Abend haben wir im Nachbarpub noch ein wenig den Urlaub ausklingen lassen, bevor wir am Montag leider schon wieder abreisen mussten. Es war ein toller Urlaub! An der Stelle viele Grüße an Sabine- Schnuckiputz . It was AWESOME!

Whitsunday Islands
2.9.08 12:52
 


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